Michael Hoffmann
18. Aug. 2017

Kirche rettet Aelkes !?

1 Kommentar

Soso, die Fr. Keppelhoff-Niewerth wollte den hinteren Teil umwidmen in 6 Mietwohnungen und den Gasthof in einen Parkplatz verwandeln. Gott sei Dank konnte die Kirche dies so gerade noch verhindern, denn die Gemeindeverwaltung hätte doch sicherlich sofort für diese abenteuerlichen Pläne eine Baugenehmigung erteilt. Komisch das nur die Kirche, nicht aber die Öffentlichkeit von diesen Plänen erfahren hat. Und merkwürdig ist auch, dass mir Hr. Thesing doch versicherte, dass noch nichts entschieden sei, was einen Kauf des Objektes angeht, weil zuvor doch die Gemeinde ein Vorkaufsrecht prüfen müsse, oder hat sie das geprüft und nicht wahr genommen, oder wird das noch geprüft ? Aber ist auch egal, für uns ist zunächst mal wichtig, dass Haus gehört der Kirche und wenn uns Hr. Kenkel versichert, dass er das Gasthaus nicht abreißen wird, werden wir uns auflösen.

Michael Hoffmann
18. Aug. 2017

OK , habe gerade gelernt, dass ein Vorkaufsrecht erst nach der Unterzeichnung des Vertrages geprüft werden kann, somit hatte Hr. Thesing mir nichts verschwiegen.

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    Welche Aussichten erweisen sich im neuen Jahr? Ja, Willi, da gucks du. Die halbe "Klümperstraße" in der Tonne. Stopp! ohne Worte "Menschen verbinden ihre Identität mit solchen Bauten, selbst wenn sie nicht als „schön“ im klassischen Sinne empfunden werden." Alter Flurname: "Dampmölle". Neuer Straßenname: "Zur Dampmölle" — dank CDU? Historische Flurkarte/Flurnamen im heutigen Baugebiet der Raesfelder "Stockbreede". Anlehnung und/oder Hinweis auf neue Straßennamen im 2. Abschnitt des Baugebietes? Die Raesfelder "St.-Michael-Station", ein künstlerisches Werk von Hermann Kunkler. Links im Bild: "Alte St.-Michael-Station" auf dem ehem. Hof "Schulze-Böckenhoff" i. J. 1999. Diese Station sollte eigentlich geschreddert werden. Eine in Auftrag gegebene neue Station war in der Entwurfsfassung von einem renommierten Steinmetzmeister bereits erstellt worden, bevor das "verrückte Vorhaben" gänzlich abgeblasen wurde. Die alte Station wurde anlässlich des 100-jährigen Vereinsjubiläums der Kolpingsfamilie Raesfeld im Jahre 2009 restauriert und fand in Folge dessen einen neuen Standort in unmittelbarer Nähe, am Langenkamp. Ja, geht doch: Die "alte St-Michael-Station" wurde im Mai 2009 "neu" eingeweiht. Spinner, Phantast oder Visionär? Der Erler Pastor Franz-Josef Barlage. Sein Wort war Gottes Wort, getreu seinem Leitspruch: "Das Eine tun, das Andere nicht lassen" ging in die Köpfe der Erler Bürger ein. Pastor Barlage war der sprichwörtliche "Hirte unter seinen Schafen" und eine Seele von Mensch. Als Mitglied in der Initiativgruppe "Wir in Erle", voller Ideen und Schaffenskraft, was ihn letztlich auch dazu bewogen haben könnte, sich selbst ein "Denkmal" zu errichten? Die St.-Silvester-Kirche in Raesfeld-Erle bekam jedenfalls eine neue Turmhaube, wie die Fotos belegen können. Pfarrer em. Franz-Josef Barlage starb am 21. Dezember 2013.
  • Reinhard G. Nießing
    13. Dez. 2017

    Eine Welt, die sich immer schneller dreht — die immer mehr durchdreht — diese Welt nimmt sich nicht mehr die Zeit zu warten. Gemeinde, Gemeinschaft, Gemeinwesen: wir sitzen doch alle im gleichen Boot. Gemeinsam könn(t)en wir das doch schaffen! Wo ist das Problem? "Die Macht der Bilder" Bei allem Respekt, sehr geehrter Herr Brügging! Die katholische Kirche ist ein großartiger, unverzichtbarer Dienstleister. Ja, angesichts der gewaltigen Zahlen (die jüngst veröffentlicht wurden, siehe unten), ein groß-artiges Wirtschaftsunternehmen. Allerdings: fällt Ihnen eine kirchliche Dienstleistung ein, die "umsonst" ist? — die nicht berechnet wird? Geschenkt! Vielleicht sollte sich die Kirche zukünftig wieder verstärkt um ihre Schäfchen kümmern, um die Herde beisammen zu halten, ihr Augenmerk weniger auf die materiellen Dinge richten und stattdessen ihren seelsorgerischen Ansprüchen gerecht werden? Damit „Seelsorge" wieder ein Erfolgsmodell wird. Gedanken muss sich im Übrigen wohl jeder Geschäftsführer machen, wenn ihm seine Kundschaft wegzulaufen droht. Oder, betrachten wir es einmal anders, so wie es Papst Franziskus so trefflich und bildlich auszudrücken vermochte: „Seid Hirten mit dem ‚Geruch der Schafe‘, damit man ihn riecht – Hirten inmitten ihrer Herde und Menschenfischer.“ Die Kehrseite der Medaille: Vertrauen wir auf unseren kirchlichen Schutzpatron „St. Martin“, indem wir uns schützend vor "unsere Kirche" stellen in der Hoffnung, dass "unsere Kirche" zu schätzen vermag, sich erinnert, welche Menschen und Gemäuer sich schützend um sie herum versammelt haben. Fenstermotiv "St. Martin" im Kirchturm der St.-Martin-Kirche zu Raesfeld. (im Ausschnitt)
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